The Duo of Play, Navigating the Relationship

Ein Interview mit Ami Hattab

International School of Humour Workshop - January 19th to 22nd

 

Bei ROTE NASEN International (RNI) durchlaufen alle Clowns ein strenges Ausbildungs-Curriculum. Dafür laden wir regelmäßig renommierte Experten in die hauseigene „Internationalen Schule für Humor“ (ISH) ein, um ihre Expertise mit unseren Künstlern zu teilen.

Im Jänner gab der französische Clownerieexperte Ami Hattab, der schon mit künstlerischen Organisationen wie Cirque de Soleil, Le Rire Médecin und La Cascade zusammengearbeitet hat, den Workshop „The Duo of Play, Navigating the Relationship” in Wien und gab sein reichhaltiges Wissen an ROTE NASEN weiter.

RNI: Lieber Ami, es ist großartig, dass Du wieder bei uns in der ISH unterrichtest. Das ist bereits das zehnte Jahr! Und unsere Künstler sind nach wie vor von deinen Workshops begeistert! Was ist das besondere an deinem Training?


A: Es ist mir immer ein großes Vergnügen zu Euch nach Wien zu kommen. Die Arbeit mit ROTE NASEN ist immer sehr spannend. Denn ich sehe wie eure Künstler neugierig und hungrig nach Wissen sind. Sie sind begierig, so wie ich, und wollen neue Dinge auszuprobieren. Das ist großartig!

In meinem Workshop lernen die Teilnehmer, dass sie in ihrer Clownfigur die nonverbale Kommunikation mit ihrem Clownpartner verbessern. Die Beziehung zwischen einem Clown-Paar ist ein wichtiges Element für jede Clownvisite im Krankenhaus.

Im Prinzip können ihre Interaktionen dann auf Status, auf einem physischen oder emotionalen Zustand, oder auch jeder anderer Dynamik zwischen den beiden Charakteren basieren. Diese Beziehung ist eine unerschöpfliche Ressource, aus der wir Material für das Spiel als Clown-Duo schöpfen können.

RNI: Wenn es eine Fähigkeit  gibt, von der du willst dass sie alle unsere Clowns im Krankenhaus anwenden können, welche wäre das?


A: Das was die Clowns bei mir lernen können sie sofort im Krankenhaus verwenden. So entwerfe ich alle meine Workshops. Ich möchte, dass sie ihre Fähigkeit vertiefen, sich mit ihrem Clownpartner in einer nonverbalen Weise zu verbinden und sich als Paar schnell einig werden, mit welchen Elementen sie das gemeinsame Spiel aufbauen. Mit einer besseren improvisierten Spielweise, können sich auch die Patienten besser mit uns verbinden! In meinen Augen müssen Spitalsclowns diese notwendige Kompetenz haben, um diese menschliche Verbindung zu schaffen.

 

RNI: Offensichtlich erfordert dies viel Training und Übung. Was ist Ihre Definition eines guten Clowns?

A: Ich sage immer, für Spitalsclowns ist der Operationssaal der Schulungsraum. Es ist wichtig, dass jeder Clown die Bedeutung dieser Einstellung wahrnimmt.

Ein guter Clown muss lustig, rührend, aber auch als solcher erkennbar sein. Es geht weit über den komödiantischen Aspekt hinaus. Er muss die Fähigkeit haben, sich auf einer tieferen Ebene mit Ihrem Publikum zu verbinden. Es ist keine leichte Aufgabe!

RNI: Eine letzte Frage: Hast du einen Tipp für unsere Leser, wie sie den Alltag humorvolle gestalten können?

A: Ich würde sagen, öffnet alle eure Sinne und seid im weitesten Sinn empfänglich für alles was passiert. Gebt Raum für das was passiert, noch bevor man etwas sagt oder handelt. Gerade wenn du ein Elternteil bist, sei offen und aufmerksam gegenüber deinen Kindern. Nutze diese Empfänglichkeit um die Verspieltheit zu fördern und auszuleben.

RNI: Lieber Ami, vielen Dank für Deine Leidenschaft für die Clownerie und für dein Wissen, dass du unseren Künstlern in der ISH weitergibst. Wir sind begeistert zu sehen, unsere professionellen Clowns mit jedem deiner Workshops weiterhin wachsen.


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